Datenarchitektur

Europäische Datenautonomie

Abhängigkeit von Hyperscalern

Torsten Glunde
27. Feb. 2026
Europäische Datenautonomie

Wir reden über KI-Souveränität.

Und speichern unsere sensibelsten Unternehmensdaten bei US-Anbietern.

Wir diskutieren wir über:

  • DSGVO
  • EU AI Act
  • Digitale Souveränität
  • Abhängigkeit von Hyperscalern

Und bauen trotzdem unsere Datenarchitektur komplett auf US-Stacks auf.


Ich arbeite selbst mit internationalen Technologien, aber strategisch müssen wir uns eine Frage stellen:

Wollen wir Datenautonomie, oder nur günstige Einstiegspreise?


Am Beispiel StackIT (Schwarz Gruppe, Lidl/Kaufland) entsteht gerade ein europäisches Gegenmodell - aber dass es auch hier schwierig ist sehen wir daran dass auch hier noch nicht alle alten Zöpfe abgeschnitten werden konnten (Vertrag mit Google).

Keiner behauptet dass es einfach ist, aber wir als Branche müssen weiter dafür kämpfen, dass wenigstens das Datenmanagement, die Strukturen und die Prozesse so aufgebaut sind, dass wir die Abhängigkeit so gering wie möglich halten.

Darum:

  • fachliche Modelle mit Verstand anstatt technische Metadaten aus Datenquellen
  • CNCF.io und andere Standards nutzen anstatt interne Prozesse der Hyperscaler
  • Strukturierte Datenplattformen und Tabellenformate anstatt proprietäre Speicherung

DSGVO-konform.

Europäisch gedacht.

Mit Partnern wie Exasol.


Exasol ist eine Analytics-Datenbank aus Nürnberg.

Seit über 15 Jahren am Markt.

Technologisch extrem stark.


Ich sehe darin eine echte Chance aus unternehmerischer Risikoperspektive.

Wie seht ihr das? Ist europäische Datensouveränität realistisch oder am Ende doch nur ein politischer Wunschtraum?

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